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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Institut für Technische Thermodynamik

Das DLR ist das nationale Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Über die eigene Forschung hinaus ist das DLR als Raumfahrt-Agentur im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Zudem fungiert das DLR als Dachorganisation für den national größten Projektträger.

In den 20 Standorten Köln (Sitz des Vorstands), Augsburg, Berlin, Bonn, Braunschweig, Bremen, Bremerhaven, Dresden, Göttingen, Hamburg, Jena, Jülich, Lampoldshausen, Neustrelitz, Oberpfaffenhofen, Oldenburg, Stade, Stuttgart, Trauen und Weilheim beschäftigt das DLR circa 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das DLR unterhält Büros in Brüssel, Paris, Tokio und Washington D.C.

Das Institut für Technische Thermodynamik befasst sich mit Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für effiziente und Ressourcen schonenden Technologien zur Energiespeicherung und Energiewandlung. In der Abteilung Systemanalyse und Technikbewertung technisch-ökonomische Einsatz- und forschungsbegleitende Systemanalysen, Untersuchungen zur Integration regenerativer Energietechniken, sowie Modellrechnungen und Szenarien zur Bewertung nachhaltiger Energieversorgungssysteme und –strukturen erbracht. Institutsleiter ist Prof. Dr. rer. nat. André Thess.

 

Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER), Universität Stuttgart

Ziel der Forschung am IER ist, die Gestaltung eines zukunftsfähigen nachhaltigen Energiesystems mit seinen Teilsystemen Strom, Wärme/Kälte und Mobilität gesamthaft zu unterstützen. Die Arbeitsschwerpunkte liegen im interdisziplinären Bereich von Energietechnik, Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Konkrete Themenfelder sind modellgestützte Analysen in den Bereichen gesamtheitliche Systemanalyse, Bewertung von Technologien und Systemen, Analyse von Energiemärkten und Entwicklung von Werkzeugen für die Systembetriebsoptimierung einschließlich effizienter Energienutzung sowie intelligente dezentrale Energiesysteme. Prof. Dr.-Ing. Kai Hufendiek.

 

Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung der Universität Stuttgart (ZIRIUS)

ZIRIUS ist ein fakultätsübergreifendes Forschungszentrum der Universität Stuttgart. ZIRIUS verfolgt das Ziel, zum besseren Verständnis des komplexen Zusammenwirkens von Technik, gesellschaftlicher Steuerung, Organisation und Verhalten im Kontext von technisch-gesellschaftlichen Veränderungsprozessen beizutragen. Ein Schwerpunkt bildet die sozialwissenschaftliche Energieforschung. Diese Arbeiten umfassen Analysen auf der methodologischen Mikroebene (das Verhalten und die Einstellungen individueller Konsumenten, Haushalte, Bürger), auf der methodologischen Mesoebene (Organisationen, organisationale Felder, soziale Praktiken), sowie auf der methodologischen Makroebene (Wandel und die Wirkung gesellschaftlicher Strukturen). Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt sind Projekte zur Analyse soziotechnischer Systeme (wie etwa der Entwicklung gesellschaftlicher Umfeldszenarien für die Energiewende). Leiter des Zentrums ist Prof. Dr. Dr. h. c. Ortwin Renn.

 

Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)

Das ZSW ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts und wurde 1988 mit dem Ziel gegründet, „Forschung und Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien, Energieeffizienz, Energiewandlung und Energiespeicherung, insbesondere auf dem Gebiet der Sonnenenergie und Wasserstoff- technologie in Abstimmung mit der universitären und außeruniversitären Forschung sowie durch Umsetzung der erarbeiteten Ergebnisse in die industrielle Praxis zu betreiben und zu fördern.” Es zählt in seinen Arbeitsgebieten zu den international führenden Forschungseinrichtungen und entwickelt erfolgreich Schlüsseltechnologien für die Energiewende, die dann in die Wirtschaft transferiert werden. Die Vernetzung der verschiedenen Wissensdisziplinen am ZSW sowie die Einordnung der Forschungsergebnisse in den übergeordneten Kontext des im Transformationsprozess befindlichen Energiesystems durch das Fachgebiet Systemanalyse spielen hierfür eine entscheidende Rolle. Geschäftsführender Vorstand ist Prof. Dr. rer. pol. Frithjof Staiß.

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