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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Institut für Vernetzte Energiesysteme

Das DLR ist das nationale Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Über die eigene Forschung hinaus ist das DLR als Raumfahrt-Agentur im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Zudem fungiert das DLR als Dachorganisation für den national größten Projektträger. In den 27 Standorten beschäftigt das DLR circa 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darüber hinaus werden Büros in Brüssel, Paris, Tokio und Washington D.C unterhalten.

Das DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme (DLR-VE) entwickelt Technologien und Konzepte für die zukünftige Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien. Im Fokus steht die Herausforderung aus wetterabhängiger dezentraler Erzeugung stabile und effiziente Energiesysteme zu gestalten. Dieser Transformationsprozess wird im Rahmen eines konsequenten D3-Ansatzes (D3 = Dekarbonisierung, Dezentralisierung, Digitalisierung) erforscht. Die standortübergreifende und interdisziplinär ausgerichtete Abteilung Energiesystemanalyse, besteht derzeit aus ca. 80 Forscherinnen und Forschern in Oldenburg und Stuttgart und beschäftigt sich mit komplexen Zusammenhängen innerhalb von Energiesystemen sowie deren Wechselwirkungen zu anderen Systemen. Sie fördert mittels wissenschaftlicher Methoden die vorausschauende Identifizierung und Bewertung wirtschaftlicher, umweltrelevanter und gesellschaftlicher Auswirkungen entlang möglicher Transformationspfade. Abteilungsleiter für Energiesystemanalyse in Stuttgart ist PD Dr. Patrick Jochem.

 

Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER), Universität Stuttgart

Ziel der Forschung am IER ist, die Gestaltung eines zukunftsfähigen nachhaltigen Energiesystems mit seinen Teilsystemen Strom, Wärme/Kälte und Mobilität gesamthaft zu unterstützen. Die Arbeitsschwerpunkte liegen im interdisziplinären Bereich von Energietechnik, Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Konkrete Themenfelder sind modellgestützte Analysen in den Bereichen gesamtheitliche Systemanalyse, Bewertung von Technologien und Systemen, Analyse von Energiemärkten und Entwicklung von Werkzeugen für die Systembetriebsoptimierung einschließlich effizienter Energienutzung sowie intelligente dezentrale Energiesysteme. Prof. Dr.-Ing. Kai Hufendiek.

 

Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung der Universität Stuttgart (ZIRIUS)

ZIRIUS ist ein fakultätsübergreifendes Forschungszentrum der Universität Stuttgart. ZIRIUS verfolgt das Ziel, zum besseren Verständnis des komplexen Zusammenwirkens von Technik, gesellschaftlicher Steuerung, Organisation und Verhalten im Kontext von technisch-gesellschaftlichen Veränderungsprozessen beizutragen. Ein Schwerpunkt bildet die sozialwissenschaftliche Energieforschung. Diese Arbeiten umfassen Analysen auf der methodologischen Mikroebene (das Verhalten und die Einstellungen individueller Konsumenten, Haushalte, Bürger), auf der methodologischen Mesoebene (Organisationen, organisationale Felder, soziale Praktiken), sowie auf der methodologischen Makroebene (Wandel und die Wirkung gesellschaftlicher Strukturen). Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt sind Projekte zur Analyse soziotechnischer Systeme (wie etwa der Entwicklung gesellschaftlicher Umfeldszenarien für die Energiewende). Das Zentrum wird von Prof. Dr. Cordula Kropp und Prof. Dr. André Bächtiger geleitet.

 

Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)

Das ZSW ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts und wurde 1988 mit dem Ziel gegründet, „Forschung und Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien, Energieeffizienz, Energiewandlung und Energiespeicherung, insbesondere auf dem Gebiet der Sonnenenergie und Wasserstoff- technologie in Abstimmung mit der universitären und außeruniversitären Forschung sowie durch Umsetzung der erarbeiteten Ergebnisse in die industrielle Praxis zu betreiben und zu fördern.” Es zählt in seinen Arbeitsgebieten zu den international führenden Forschungseinrichtungen und entwickelt erfolgreich Schlüsseltechnologien für die Energiewende, die dann in die Wirtschaft transferiert werden. Die Vernetzung der verschiedenen Wissensdisziplinen am ZSW sowie die Einordnung der Forschungsergebnisse in den übergeordneten Kontext des im Transformationsprozess befindlichen Energiesystems durch das Fachgebiet Systemanalyse spielen hierfür eine entscheidende Rolle. Geschäftsführendes Vorstandsmitglied ist Prof. Dr. rer. pol. Frithjof Staiß.

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